Was bewegt dich?

Wir Grünen bewegen uns

ökologisch  ökonomisch und sozial

Wie soll der Landkreis Goslar in fünf Jahren aussehen? Was bedeutet ein gutes Zusammenleben für dich? Wie erhalten wir die Erde für unsere Kinder? Wir freuen uns auf deine Ideen, deine Kreativität. Bei uns Grünen kannst du sie einbringen – ganz nach deinen Interessen und wie deine Zeit es zulässt. Ob die neue Buslinie, das kommunale Kino, die Kita oder das Naturschutzgebiet notwendig ist, zeig uns wo wir uns noch stärker einsetzen können.

Hier vor Ort, in Goslar und den anderen Gemeinden, gestalten wir das Leben. Hier legen wir den Grundstein dafür, dass wir in einer gesunden Umwelt und einem Gemeinwesen, das Halt und Unterstützung gibt, leben können. Für diese Anliegen arbeiten wir Grüne mit Herz und Verstand. Sei auch du dabei. Gemeinsam machen wir den Unterschied. Sende uns deine Ideen und Vorstellungen.

Wissenschaftlicher Rat ist zurzeit sehr gefragt, nur bei der Klimakatastrophe hören viele Politiker/innen immer noch weg. Dabei zeigen die dramatischen Verschlechterungen, dass es nicht mehr 5 sondern 1 Minute vor 12 Uhr ist. ... weiterlesen   Mehr »

Nach unserem Umzug in den Marktkirchhof 1 haben wir als ersten Besucher den Chefredakteur der Goslarschen Zeitung eingeladen. Wir hatten ein interessantes Gespräch und er hat einen sehr  lesenswerten  Artikel geschrieben. Nachlesen kann man ihn im Archiv der Goslarschen Zeitung, wo er am 09.06.20 erschienen ist oder mit einem Klick das Bild vergrößern.

Pressemitteilung der Fraktion BÜNDNIS´90/DIE GRÜNEN zur Stellungnahme des CDU-Ratsherrn Roschanski in der GZ vom 6.4.2020 bezüglich der möglichen Aufgabe des Friedhofs Feldstraße

Und schon wieder fällt ein CDU-Ratsherr dadurch auf, dass er nicht liest. Hoffentlich ist das nicht ansteckend – oder ist die CDU schon im Wahlkampfmodus und die neuen Gegner sind die Grünen, die mit verdrehten Halbwahrheiten erneut zur Richtigstellung gezwungen werden?

 

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Grüne Fraktionsvorsitzende Sabine Seifarth

Die Kritik von SPD und Grünen an der Kommunikation der Goslarer Stadtverwaltung mit dem Investor des Sennhütten-Projekts stieß nun ihrerseits auf Kritik der CDU-Ratsfraktion. "Die Behauptungen der rot-grünen Ratsvertreter seien ,schlichtweg falsch und völlig aus der Luft gegriffen'“, polterte CDU-Ratsherr Ralph Bogisch gegenüber der Goslarer Zeitung am 26. März. Zu diesem Vorwurf nimmt die Grüne Ratsfraktion wie folgt Stellung:   Mehr »

Vergangenes Wochenende besuchten die Ratsfraktion und die Parteivorsitzenden auf Einladung des Investors die Baustelle am am neuen „Harzcamp“. Die Einladung erfolgte aufgrund einer Anfrage und eines Antrags zu den Maßnahmen vor Ort. „Wir begrüßen die Entwicklungen am Campingplatz durchaus“, so die Fraktionsvorsitzende Sabine Seifarth. „Goslar muss endlich Stellplätze für Wohnmobilisten anbieten können und Campern ein ansprechendes Umfeld präsentieren“.

Selbstverständlich sind Umgestaltungen nötig, ... weiterlesen    Mehr »

Zum Tag des Artenschutzes (03.03.) fordern die Goslarer Grünen zur Bekämpfung des anhaltenden Rückgangs unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten wirksame gesetzliche Grundlagen zum Schutz der Natur. „Wir brauchen endlich die richtigen Grundlagen für den Arten- und Biotopschutz. Deshalb unterstützen wir das Volksbegehren „Artenvielfalt.Jetzt!“, damit auch unsere Enkelkinder eine intakte, vielfältige Umwelt erleben können“, erklärte Vorstandssprecher Mathias Schlawitz. „Etwa die Hälfte der rund 11.000 Tier und Pflanzenarten in Niedersachsen sind bedroht; fast 2/3 ... weiterlesen   Mehr »

Neumitglieder stellten sich vor.

Bundesweit verzeichnen Bündnis 90/Die Grünen einen massiven Zugewinn an Neumitgliedern, so auch im Landkreis Goslar. Auch der Goslarer Kreisverband peilt inzwischen die 100-Mitglieder-Marke an und hatte zu einem Neumitgliedertreffen eingeladen. Gut ein Dutzend der kürzlich Beigetretenen war der Einladung nach Goslar gefolgt. Vorstandssprecher Mathias Schlawitz und Landtagsabgeordnete Julia Hamburg stellten Parteistruktur, Beteiligungsmöglichkeiten und aktuelle kommunalpolitische Themen vor. ...weiterlesen   Mehr »

Zum Zukunftstag lädt die GRÜNE Landtagsabgeordnete Julia Hamburg Mädchen aus dem Landkreis Goslar in den Landtag und in die GRÜNE Fraktion ein. Die Mädchen erwartet ein vielfältiges Programm rund um den Politikbetrieb. Sie werden nach einer Einführung in das Parlamentsgeschehen unter anderem eine echte Landtagsdebatte live miterleben, mit Abgeordneten sprechen und ihr Wissen testen können. „Wir freuen uns schon sehr, die Verantwortungsträgerinnen der Zukunft kennenzulernen“, so die Abgeordnete. ... Weiterlesen   Mehr »

Am kommenden Samstag, den 30.11.2019, findet in Braunschweig der AfD Bundesparteitag statt. Ein breites gesellschaftliches Bündnis ruft zu einem breiten Gegenprotest auf. Die Grünen Goslar schließen sich diesem Aufruf an. „Es ist wichtig, in Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus, von rechtsterroristischen Angriffen und menschenfeindlichen Debatten ein gesellschaftliches Stoppzeichen zu setzen,“ so Julia Willie Hamburg, Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete. ... mehr   Mehr »

Am Freitag, 29. November 2019, ist es soweit : Julia Willie Hamburg, unsere Landtagsabgeordnete aus der Region, wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mein Lieblingsbuch am Freitag“ von Stadtbibliothek und Kreisvolkshochschule einige ihrer liebsten Bücher präsentieren.    

Anders als sonst üblich, findet die Veranstaltung nicht in ... mehr   Mehr »

Dialog über den dramatischen Zustand des Waldes im Harz

Nationalparkleiter Andreas Pusch steht bereit zum Dialog. Foto: Ingrid Nörenberg

Auswirkungen des Klimawandels und umfangreiche Schäden durch Borkenkäfer lassen den Wald, auch und gerade bei uns im Harz, in einem dramatischen Zustand erscheinen. Diese Entwicklung führt aktuell zu einer emotional aufgeladenen Diskussion, ob das Motto „Natur Natur sein lassen“ der richtige Weg ist, oder umfangreiche Eingriffe erfolgen sollten.

Zu diesem Zweck veranstaltet der GRÜNEN Kreisverband Goslar am Donnerstag, 31. Oktober 2019, ab 18 Uhr einen Stammtisch im Brauhaus am Goslarer Marktplatz. Ziel ist es, mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Dialog zu diesem Thema aufzunehmen, aber auch die Entwicklung des Waldes zu beleuchten. Als Gesprächspartner konnte dafür der Nationalparkleiter Andreas Pusch gewonnen werden, der im Gespräch konkrete Einblicke in die tägliche Arbeit und die zukünftige Entwicklung geben wird.

Da vor Ort nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen, wird um vorherige Anmeldung unter gruene-goslar(at)t-online.de gebeten.

GRÜNE Goslar rufen zu beherztem Einsetzen für den Klimaschutz auf

„Was heute in der Welt passiert ist, ist beeindruckend,“ sagt Mathias Schlawitz, Sprecher der Goslarer Grünen. „Keine weltweite Demonstration war jemals so groß – das zeigt: Es ist Zeit zu handeln. Die Welt wartet darauf, dass sich etwas bewegt und nicht nur geredet wird. Es ist sehr beeindruckend, was in Goslar regelmäßig auf die Beine gestellt wird. Wir können uns bei den Jugendlichen nur eine Scheibe abschneiden. Es wird deutlich: Sie sind noch lange nicht müde und werden weiter auf ihr Recht pochen.“

„Wir fordern als GRÜNE ein Klimaschutzsofortprogramm. Alle Ebenen sind gefragt, kurzfristig zu handeln und alle Maßnahmen und Entscheidungen auf klimarelevanz zu überprüfen“, ergänzt Julia Willie Hamburg, Sprecherin der GRÜNEN Goslar und Landtagsabgeordnete. „Zudem soll das Land einen Klimafonds in Höhe von einer Milliarde Euro auflegen, um endlich den Grundstein für schnelles Handeln zu legen. Auch die Jugendlichen in Goslar haben heute erneut deutlich gemacht: Es muss schnell gehandelt werden, um die Klimakrise abzuwenden oder abzumildern.“

„Die Planung des Klimakabinetts indes ist enttäuschend,“ stellt Schlawitz fest. „Zu langsam, zu unambitioniert und einfach nichtssagend. Das ist eine Abkehr von Pariser Klimazielen durch Deutschland. Es gibt keine Wiederbelebung der Erneuerbaren Energien und der Einstieg in die CO2 Bepreisung ist vermurkst. Zudem ist fraglich, ob Maßnahmen ohne ordnungsrechtliche Konsequenzen überhaupt eine Wirkung entfalten. Ernst gemeintes Handeln sieht anders aus. Und von einer ernsthaften Förderung der Zukunftstechnologien wie Wasserstoff, Power to Gas ist auch wenig zu sehen.“

„Da ist das Engagement der Jugendlichen hingegen wegweisen.“ Fridays for Future habe heute deutlich gemacht, dass es mit Klimaschutz alleine nicht getan sei. Sie forderten Schule neu zu denken und Lernen anders und partizipativer zu organisieren. „Der Kultusminister hat mit Schule 2040 ein Projekt gestartet, um Schule von morgen zu denken. Das Engagement und das Selbstbewusstsein von Fridays For Future machen deutlich, dass wir Schülerinnen und Schülern heute ganz andere Fähigkeiten mitgeben müssen, um komplexe Probleme von morgen zu lösen und teamfähig zu arbeiten. Diese Impulse sollten bei einer Schule von morgen eine Rolle spielen,“ schließt die Bildungsexpertin aus dem Landtag ab.

Europaabgeordnete Viola von Cramon besucht den Oberharz

MdEP Viola von Cramon

Die GRÜNE Europaabgeordnete für Südniedersachsen, Viola von Cramon, ist am Mittwoch, 31. Juli, auf Rundreise durch den Oberharz. Schwerpunkte des Besuchs sind das bergmännische UNESCO-Weltkulturerbe im Oberharz und innovative Zukunftsunternehmen. Zum Abschluss des Besuchs lädt Viola von Cramon zu einem offenen Europastammtisch ins Anno Tobak nach Clausthal-Zellerfeld ein. Das ausführliche Besuchsprogramm findet sich hier.

Aufbruchstimmung mit neuem Vorstand

Der neue Kreisgruppenvorstand (von links): Claas Rühling, Sabine Seifarth, Mathias Schlawitz, Julia Hamburg, Fabian Degen, Simone Stolzenbach und Stefan Scheele.

17,24 Prozent bei der Europawahl im Landkreis Goslar und fast 20 Prozent in der Stadt Goslar: "Ein großartiges Ergebnis für unseren GRÜNEN Kreisverband", resümierten die beiden Vorstandssprecher Julia Hamburg und Mathias Schlawitz. Entsprechend von Aufbruchstimmung geprägt, verlief die jüngste Kreismitgliederversammlung in Liebenburg. Mit aktuell 84 Mitgliedern verzeichnet der Kreisverband einen neuen Rekordwert. Auch die Finanzlage gestaltet sich dadurch sehr solide. Beste Voraussetzungen also, künftig im Landkreis Goslar noch stärker auf grüne Themen zu setzen.

Die anstehende Vorstandsneuwahl ergab folgendes Ergebnis: Die Vorstandssprecher Julia Hamburg und Mathias Schlawitz wurden einstimmig wiedergewählt. Kassenwartin Angela Della kandidierte nicht wieder, ihr folgt Fabian Degen nach. Als Beisitzer komplettieren Sabine Seifarth, Simone Stolzenbach, Stefan Scheele, Karl-Heinz Weidanz und Claas Rühling den neuen Vorstand. Sünke Freiberger, Holger Plaschke und hans-Günter Reeb kandidierten nicht wieder. Als Kassenprüfer wurden Malte Sandweg und Fabian Pohl gewählt. Nach den Delegiertenwahlen für die Bundesdelegierten- und Landesdelegiertenkonferenz klang die Mitgliederversammlung mit einem zünftigen Grillfest aus.

Mit mehrwöchiger Verzögerung wurde die Anfrage der GRÜNEN Landtagsfraktion von 28.02. gestern (29.04.) vom niedersächsischen Umweltministerium beantwortet.

„Eigentlich wollten wir endlich Antworten rund um das Verfahren und den Umgang in Bezug auf die überschrittenen Dioxin Grenzwerte bei den vorgeschriebenen Messungen bei Harzmetall, Grillo und Günther Metall“, so Julia Willie Hamburg, Grüne Landtagsabgeordnete. Zurecht habe die bisherige Informationspolitik zu erheblicher Verunsicherung geführt. Umweltminister Lies hatte daraufhin bei seinem letzten Besuch eine Transparenzoffensive angekündigt. „Wirklich Klarheit haben wir immer noch nicht!“ Die künftige Verkürzung der Messintervalle durch die Firmen auch durch die Intervention des Umweltministers sei zwar zu begrüßen. „Es ist nicht einzusehen, warum bei den Firmen die Messintervalle zwischen 6 Monaten und drei Jahren schwanken? Und warum wird nicht angestrebt, diese zu synchronisieren?“ Das könne beispielsweise darauf hindeuten, dass bei einzelnen Firmen schon vorher der Bedarf einer engmaschigeren Beobachtung gesehen wurde. Über die Gründe schweigt sich die Landesregierung jedoch aus. Auch eine klare Antwort zum Filterbypass bei der der Firma Günther Metall und der zugehörigen Betriebsgenehmigung wurde nicht gegeben. „Eine Transparenzoffensive geht anders! Anstelle von einer Salamitaktik sollte der Minister sich für Aufklärung und ein Informations- und Freiheitsgesetz einsetzen, damit die erhobenen Daten endlich auch regelmäßig der Bevölkerung zugänglich gemacht werden könnten,“ fordern die SprecherInnen des GRÜNEN Kreisverbandes Julia Hamburg und Mathias Schlawitz.

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Die Vorstandssprecher des Kreisverbandes Goslar: Mathias Schlawitz und Julia Hamburg.

„Es ist nicht zu fassen, welch billiger Propaganda Herr Wolff von der FDP sich hier bedient“, ärgern sich Julia Willie Hamburg und Mathias Schlawitz, Vorsitzende des Grünen Kreisverbandes Goslar. „So unredlich agiert man nicht in politischen Debatten.“ Der Vorsitzende der FDP Goslar Wolff hatte gegenüber der Goslarschen Zeitung behauptet, die GRÜNEN würden zur Schaffung von Wohnraum Enteignungen vornehmen und hierbei auch den kleinen Vermieter treffen, der eine Wohnung für seine Altersvorsorge gekauft habe. Die GRÜNEN würden hier gemeinsame Sache mit der radikalen Linken machen. „Das ist so postfaktisch, dass einem hierzu nicht viel einfällt“, betonen Hamburg und Schlawitz. „Wir können nur hoffen, dass die FDP nicht meint, sich noch mehr Verhaltensweisen bei der AfD abschauen zu müssen. Das geht zu weit! Wir erwarten eine Richtigstellung und Entschuldigung von der FDP. Eine Versachlichung dieser ernsten Debatte wäre angebracht. Die Wohnungsnot ist für viele Menschen sehr existentiell.“

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Goslarer GRÜNEN-Fraktion fordert Fahrradstraße in der Breiten Straße

"Die Breite Straße wird zur offiziellen Fahrradstraße erklärt." So lautet der Antrag der GRÜNEN Ratsfraktion im Rat der Stadt Goslar. Zur Beründung heißt es: Trotz „Zone 30“ in der unteren Altstadt habe sich die Sicherheitslage in der Breiten Straße für Radfahrer verschärft. Sie würden bedrängt, beschimpft, knapp überholt, oft sogar mit Gehwegnutzung seitens der Autofahrer in allen Abschnitten. Die Folge sei, dass immer mehr Radfahrer den Gehweg nutzten und somit wiederum die Fußgänger gefährdeten. Abgesehen davon, dass die meisten Hausausgänge direkt auf den Fußweg mündeten.

Farktionsvorsitzende Sabine Seifarth meint: "Seit langer Zeit werden Ratsanträge zur Situation der Radfahrer vertagt, abgeblockt und nicht ausgeführt (Fahradgaragen) mit dem Hinweis, es werde ein Radwegekonzept erarbeitet. Da die neue Saison beginnt und sich immer noch keine wegweisende Änderung der Situation abzeichnet, sind wir der Meinung, dass zumindest auf der am meisten von Fahrradfahrern genutzten Straße in der Innenstadt kurzfristig und ohne großen Aufwand die kritische Situation entschärft werden kann, bis ein komplett ausgearbeitetes Radwegekonzept für die Stadt vorliegt."

Bis dahin könnten in der Breiten Straße zudem bereits Erfahrungen mit „Fahradstraßen“ gesammelt werden.

Ressourcenwende auch im Goldschmiede-Handwerk

Bei Goldschmied Kim M. Schlicht durften Simone Stolzenbach und Viola von Cramon (rechts) „nebenbei“ auch noch zwei wunderschöne Kettenanhänger aus eingeschmolzenem Silber produzieren.

Unsere Europa-Kandidatin Viola von Cramon macht im Zuge des Wahlkampfes auch immer wieder Station in Goslar. Jüngst war sie bei Goldschmied Kim M. Schlicht zu Gast. Hier folgt ihr Bericht:

"Nachdem wir in Göttingen beim politischen Frühstück ausführlich über die Ressourcenwende und das Recycling von Wertstoffen gesprochen hatten, ging es nun beim Goldschmiede-Handwerk um die praktische Umsetzung der Fakten. Was bedeutet Recycling eigentlich für die Arbeit eines Goldschmieds und für die Produktion von Schmuck? Und wie kann ich den Bezug auf fair gehandelten Wertstoffen auch in der Schmuckproduktion sicherstellen?

Hierzu informierten wir uns im Rahmen eines Workshops vor Ort in Goslar bei Kim M. Schlicht und durften ,nebenbei' auch noch zwei wunderschöne Kettenanhänger aus eingeschmolzenem Silber produzieren. Vielen Dank für die Gastfreundschaft, die gute Bewirtung, die vielen Informationen und die selbst produzierten Unikate, die mich gern an diesen Termin erinnern werden.

Ein paar wichtige Fakten aus dem Goldschmiedekurs:

Für 1 GRAMM Rohstoff Gold werden eine 1 TONNE Erde bewegt.

In Muruntau (Usbekistan), der größten Goldmine der Welt, beträgt die Fläche im Tagebau knapp neun Quadratkilometer. 1.000 Fußballfelder hätten auf diesem Areal bequem Platz. (Zahlen 2015 unter Bezugnahme der Zahlen von U.S. Global Investors)

Nach wie vor ist das Recycling von Silber und Gold schwierig und kostenaufwendig, aber mit zunehmendem Rohstoffpreis werden die verschiedenen Verfahren wettbewerbsfähiger.

Diamanten werden zur Färbung radioaktiv bestrahlt."

 
 

Von Hannover aus ein klares Signal für die Meinungsfreiheit gesendet

Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen: Belit Onay, innenpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Anne Kura, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Helge Limburg, rechtspolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Julia Willie Hamburg, regionale Abgeordnete und bildungspolitische Sprecherin.

In der kommenden Woche steht im EU-Parlament die entscheidende Abstimmung über die Urheberrechtsreform an. Deshalb demonstrierten am heutigen Samstag , den 23.03.2019, auch in Hannover tausende Menschen gegen die geplante Einführung von Uploadfiltern und eine Veränderung gegen den Artikel 13. Auch Teile der Grünen Landtagsfraktion und die Landesvorsitzende nahmen an der niedersachsenweit mobilisierten Demonstration teil.

„Es wird entscheidend darauf ankommen, dieses deutlich Signal auf der Straße auch in die Parlamente zu tragen“, sagt Julia Willie Hamburg, Grüne Landtagsabgeordnete und zuständig für die Großraumregion Braunschweig. Grüne und FDP im Niedersächsischen Landtag sprechen sich deshalb in der kommenden Woche in einem gemeinsamen Antrag gegen den dortigen Artikel 13, den sogenannten Uploadfilter, aus. „Es ist unsere Chance noch vor der Abstimmung im Europaparlament ähnlich wie Schleswig-Holstein ein geschlossenes Signal nach Europa zu senden, dass wir uns gegen die Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit aussprechen.“ Leider seien CDU und SPD dieses geschlossene Signal nicht wichtig. Stattdessen versuche die große Koalition die Initiative von GRÜNEN und FDP mit einem schwurbeligen Alternativantrag unter den Tisch zu kehren. „Der Landtagsantrag von SPD und CDU die Reform zu verschieben und die Richtlinie national anders umzusetzen geht vollkommen an der Debatte vorbei und gibt die Stimmungslage der Menschen in Niedersachsen überhaupt nicht wieder“, ärgert sich Julia Willie Hamburg. „Ich kann nur hoffen, dass die Goslarer Abgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch und Alexander Saipa hier noch Überzeugungsarbeit leisten und die Debatten aus den Straßen und Schulen in Goslar auch ins Parlament mitnehmen. Noch ist es nicht zu spät für ein geschlossenes Signal.“

Denn während die Urheberinnen und Urheber durch Uploadfilter keinen weiteren Cent verdienten und somit im Regen stehen bleiben, würden insbesondere kleine Plattformen durch Uploadfilter massiv geschädigt. Gleichzeitig würden große Konzerne nicht in die Verantwortung genommen. „Es braucht endlich einen fairen Ausgleich zwischen Kreativschaffenden und Plattformen. Dabei sollten die Urheberinnen und Urheber auch an den Erlösen von Lizenzierungen beteiligt werden, das wäre eine gerechte Lösung für alle Beteiligten. Aber CDU und SPD stecken leider erneut den Kopf in den Sand, anstatt Probleme zu lösen."

Europa-Wahlkampfauftakt mit Viola von Cramon

Die GRÜNE Europa-Kandidatin Viola von Cramon.

Vom 23. bis 26. Mai 2019 dürfen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament wählen. Bei uns in der Bundesrepublik Deutschland findet die Wahl am 26. Mai 2019 statt.

Noch nie ging es bei einer Europa-Wahl um so viel: Zerbricht am Brexit am Ende auch die EU? Setzen sich die jüngsten Wahlerfolge EU-skeptischer und rechtspopulistischer Parteien auf europäischer Ebene fort? Denn sollte es diesen Parteien gelingen, eine gemeinsame Fraktion zu bilden, könnte dies die Agenda des Parlaments deutlich verändern und den Kurs der vertieften europäischen Integration infrage stellen.

Wir GRÜNE kämpfen in dieser Wahl für Klimaschutz, Demokratie und Gerechtigkeit in Europa. Für uns ist klar: Die Zukunft ist Europa, denn die großen Herausforderungen lösen wir nur gemeinsam! Darum: Mach mit! Der GRÜNE Kreisverband Goslar lädt herzlich zum Wahlkampfauftakt am Samstag, 23. Februar 2019, in das Hof-Café der Goslarschen Höfe, Okerstraße 32, ein. Bei einem geselligen Brunch ab 10:00 Uhr mit unserer Europa-Kandidatin Viola von Cramon möchten wir die GRÜNE Wahlkampfkampagne vorstellen.

Anmeldungen per E-Mail sind bis spätestens Sonntag, 17. Februar, möglich.

Goslarer GRÜNE wählten neuen Vorsitzenden

Führen nun gemeinsam den Kreisverband Goslar von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Mathias Schlawitz und Julia Hamburg.

Während ihrer jüngsten Kreismitgliederversammlung haben die Goslarer GRÜNEN einen neuen Vorsitzenden gewählt. Mathias Schlawitz folgt auf Claas Rühling, der aus privaten Gründen den Vorsitz vorzeitig aufgegeben hat. Der gelernte Industriefachwirt Schlawitz, der als Betriebsrat in der niedersächsischen Stahlindustrie aktiv ist, freute sich auf die anstehenden Aufgaben: „Ich möchte mich in Goslar für den Erhalt unserer Umwelt und die Verteidigung unserer liberalen Demokratie einsetzen. Gemeinsam mit dem Kreisvorstand der GRÜNEN möchte ich verstärkt auch zu Diskussionen vor Ort anregen und insbesondere das Thema Nachhaltigkeit auf die Agenda setzen.“ Insbesondere die aktuelle Debatte rund um den Betrieb von Schneekanonen und Wassermangel im Harz zeigten deutlich, dass in Goslar noch viele Antworten in Bezug auf nachhaltigen Tourismus und Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Region vonnöten seien. „Hier will ich mich aktiv einbringen“, sagte Schlawitz am Rande der Versammlung.

„Wir GRÜNE gewinnen zunehmend an Zuspruch und das macht sich auch in unserer Mitgliederzahl und dem Interesse der Goslarerinnen und Goslarer bemerkbar,“ ergänzte Julia Willie Hamburg, Goslarer Kreisvorsitzende. „Es wird jetzt darauf ankommen, die Interessierten auch einzubinden und entsprechende Angebote auszubauen und zu etablieren. Hier liegt eine große Chance für die Goslarer Grünen. Ich freue mich deshalb besonders auf die Zusammenarbeit mit Mathias Schlawitz, der hier viele Ideen mitbringt.“ Schlawitz hatte auf der Kreismitgliederversammlung deutlich gemacht, dass er große Lust darauf habe, die Strukturen des Kreisverbandes weiterzuentwickeln und die interessierten Neumitglieder schnell einzubinden

Europawahl: Viola von Cramon auf Listenplatz 19

Glückwünsche vom GRÜNEN Landesvorstand für die beiden niedersächsischen Kandidatinnen (von links): Nadja Schäfer, Viola von Cramon, Hans-Joachim Janßen, Katrin Langensiepen und Anne Kura.

Während der GRÜNEN Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) vom 9. bis 11. November in Leipzig ging es um die Kandidat*innenliste für die Europawahl 2019. Viola von Cramon, ehemalige Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Goslar-Northeim, wird vom Listenplatz 19 aus in den Wahlkampf starten. Sie ist eine von zwei Kandidatinnen, die vom GRÜNEN Landesverband Niedersachsen nominiert wurden. Katrin Langensiepen vom GRÜNEN Regionalverband Hannover kandidiert auf Listenplatz 9.

Von Cramon kandidiert für Europa

Auf ihrem Parteitag haben die GRÜNEN in Niedersachsen auch Voten für die Bundesliste zur Europawahl der GRÜNEN vergeben. Viola von Cramon, ehemalige Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Goslar-Northeim, erhielt eines der beiden niedersächsischen Voten. "Bei der Europawahl geht es um eine Richtungsentscheidung - wir GRÜNE werden darum kämpfen, dass die Rechtspopulisten in Europa das Rad nicht rumdrehen und nicht die Mehrheit im Europäischen Parlament gewinnen können", sagte sie den Delegierten in Celle. "Ich möchte mich in Europa dafür einsetzen, dass die Bürgerinnen in der Europäischen Union wieder Vertrauen in die Institutionen und Staat zurückgewinnen. Dafür brauchen wir mehr Solidarität in Europa, aber wir müssen auch den Kampf gegen Korruption von EU-Geldern und gegen den unerträglichen Steuerbetrug wie jetzt beim CumEx-Skandal aufnehmen.“

"Wir in Goslar freuen uns sehr, dass wir mit Viola eine versierte und engagierte Kandidatin für die Europaliste haben, die eng mit unserer Region verbunden ist", freut sich Julia Willie Hamburg, Vorsitzende des Goslarer Kreisverbandes. "Gerade Goslar kann von einer engagierten Europaabgeordneten mit Blick auf unsere Herausforderungen nur profitieren. Die Vernetzung ländlicher Räume, Digitalisierung, kluge Verkehrskonzepte: Viele Projekte in Goslar werden über EU-Fördermittel vorangebracht - da kann uns eine Kandidatin mit Herz für den Harz nur voranbringen."

Von Cramon hat auch ein Thüringer Votum erhalten. "Den Harz in Gänze voranzubringen, muss unser Anspruch sein", sagt von Cramon abschließend. "Ich möchte in Europa auch dafür da sein, über Landesgrenzen und Tellerränder hinauszuschauen."

GRÜNE Landtagsabgeordnete informierten sich über Situation in Goslar und im Harz

Die beiden GRÜNEN Landtagsabgeordneten Imke Byl und Julia Hamburg (vorn) mit - von links - Holger Plaschke (GRÜNES Kreistagsmitglied); Wolfgang Moldehn (NABU), Dr. Friedhart Knolle (BUND), Matthias Koch (NABU) und Urs Liebau (Wahlkreismitarbeiter von Julia Hamburg). Foto: J. Dürich

Die beiden niedersächsischen GRÜNEN Landtagsabgeordneten Julia Hamburg (Goslar) und Imke Byl (Gifhorn) absolvieren diese Woche eine gemeinsame Regio-Tour durch den Regionalverband Braunschweig. Los ging es heute, am 9. Oktober 2018, mit einem Stopp in Goslar. Das Gespräch mit Dr. Friedhart Knolle (BUND) und Wolfgang Moldehn sowie Matthias Koch (beide NABU) berührte aktuelle umweltpolitische Themen rund um den Nationalpark Harz. Schwerpunkte waren u.a. die Aspekte Altlasten, Tourismus, Verkehr und Luftverschmutzung. Eine weitere Station war der Kindergarten der Eltern-Kinder-Gruppe Goslar e.V.. Im dortigen Gespräch ging es um die aktuelle Situation der von der Elterninitiative in freier Trägerschaft unterhaltenen Einrichtung.

Informationsveranstaltung über das neue niedersächsische Polizeigesetz

In Niedersachsen plant die rot-schwarze Große Koalition ein neues Polizeigesetz, das massive Ausweitungen der polizeilichen Befugnisse und einen Abbau demokratischer Freiheits- und Grundrechte enthält. Wir GRÜNE setzen auf einen starken Rechtsstaat mit gut ausgebildeter und ausgestatteter Polizei, eine Symbolpolitik oder pauschale Rechtsverschärfungen wollen wir nicht. Den Gesetzentwurf der niedersächsischen Landesregierung lehnen wir deshalb strikt mit aller Deutlichkeit ab. Auch in Goslar hat sich ein breites Bündnis gegen das Polizeigesetz gebildet. Aus diesem Grund laden BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, Die Linke und das Bündnis gegen Rechtsextremismus gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung zum neuen NPOG ein. Referenten sind die Rechtsanwälte Rasmus Kahlen und Sven Adam aus Göttingen. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 19. September, um 19:00 Uhr im Gemeindehaus St. Stephani, Obere Kirchstr. 4, 38640 Goslar.

Julia Willie Hamburg: "Teufelskreis an Brennpunktschulen durchbrechen"

Die Schulen in Niedersachsen bringen ganz unterschiedliche Voraussetzungen für die Beschulung ihrer Schülerinnen und Schüler mit. Auch in Goslar gibt es die Debatte um den Umgang mit sogenannten Brennpunktschulen. Dazu erklärtJulia Willie Hamburg, Grüne Abgeordnete für die Region Braunschweig:

„Wenn die Lebensbedingungen vieler Schülerinnen und Schüler von Armut geprägt sind, wenn ihre Eltern sie nur wenig in der Schule unterstützen können und wenn viele Schülerinnen und Schüler nur geringe deutsche Sprachkenntnisse haben, stehen Schulen vor großen Herausforderungen. Deshalb setzen wir uns im Landtag dafür ein, nach Hamburger Vorbild einen sogenannten Sozialindex zu entwickeln.“

Damit würde es möglich, den besonders belasteten Schulen zusätzliche Lehrkräfte, Sozialarbeiter*innen und weitere pädagogische Fachkräfte zuzuweisen. „Wir brauchen gerade an Schulen mit großen Herausforderungen zusätzliches Personal, damit Schülerinnen und Schüler entsprechend gefördert werden können“, soJulia Willie Hamburg.

Oft seien es gerade auch die Schulen mit schwierigen Voraussetzungen, die unter einer schlechten Unterrichtsversorgung litten. „Wir erleben derzeit einen regelrechten Teufelskreis. Es gibt Schulen, an denen Gewalt, schwierige Lernverhältnisse und schlechte Schulabschlüsse tägliche Realität sind. Die Lehrkräfte an diesen Schulen stehen vor besonderen pädagogischen Herausforderungen und einer übermäßigen Arbeitsbelastung. Entsprechend ist auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber an diesen Schulen gering. Eine schlechte, personelle Ausstattung der Schulen ist dann die Regel. Der Handlungsbedarf ist hoch. Es gilt, diesen Kreislauf endlich zu durchbrechen,“ erörtert Julia Willie Hamburg, Landtagsabgeordnete für die Region Braunschweig.

Mit ihrem Antrag, den die Grünen heute ins Landtagsplenum einbringen, setzen sie sich dafür ein, 1.000 zusätzliche Stellen für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Schulsozialarbeiter*innen zu schaffen, mit denen die Schulen zusätzlich unterstützt werden können. Das von der Landesregierung angekündigte Modellprojekt zur Unterstützung von 20 Brennpunktschulen sei hier nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Ein weiteres Modellprojekt löst die täglich auftretenden Probleme an den Schulen nicht. Wir brauchen endlich eine dauerhafte Lösung des Problems. Der Kultusminister muss endlich liefern“, fordert Julia Willie Hamburg.

Soll 2019 für die Europawahl kandidieren: Viola von Cramon.

Während ihrer Mitgliederversammlung im Berghotel Sankt Andreasberg diskutierten die GRÜNEN des Kreisverbandes Goslar die Weiterentwicklung ihrer Strukturen. Der Landesvorsitzende Stefan Körner war zu diesem Anlass aus Hannover angereist, um von der landesweiten Diskussion zur Weiterentwicklung „Grüner Aufbruch 2018“ zu berichten. Zudem sprach der GRÜNE Kreisverband mit einem Votum für Viola von Cramon seine Unterstützung für die Kandidatur der ehemaligen Bundestagsabgeordneten für die Europawahl 2019 aus.

„Nach den beiden Wahlen im letzten Jahr müssen wir Grünen uns ernsthaft die Frage stellen, warum unser Zuspruch zwischen den Wahlen und direkt nach den Wahlen immer so hoch ist und bei den Wahlen die Menschen dennoch das Kreuz an anderer Stelle setzen,“ erörterte Julia Willie Hamburg, GRÜNE Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, den Hintergrund dieses ganztätigen Treffens in Sankt Andreasberg. „Stefan Körner hat uns hierfür auch spannende Impulse aus Mitgliederbefragungen und landesweiten Debatten gegeben.“

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