Kinderbetreuung in städtischen Kitas während des Lockdowns

Die Antworten auf unsere Anfrage vom Juli 2020 stellen wir hier zur Verfügung. Und wie habt Ihr den Lockdown erlebt, liebe Eltern? Um die Qualität unserer kommunalen Kitas zu verbessern, sind wir an Euren Erfahrungen interessiert. Schreibt uns gern (b90.gruene.seesen@gmail.com): was hätte man besser machen können? Aber auch: was lief gut? Wir freuen uns über Eure Nachrichten. 25.09.2020

 

Frage:

Wie wurden die Eltern über die Schließungen der Kindertagesstätten von den einzelnen Einrichtungen und / oder der Stadt Seesen informiert?

Antwort:

Die Information erfolgte durch Pressemeldung, telefonische Information der Elternsprecher / Elternvertreter durch die Kitas sowie Aushänge in den Einrichtungen.

 

Frage:

Welche Angebote zur Notbetreuung gab es und wie wurden die Eltern darüber von den einzelnen Einrichtungen und / oder der Stadt Seesen informiert?

Antwort:

Die Möglichkeiten zur Inanspruchnahme der Notbetreuung („wer darf im Rahmen der Notbetreuung aufgenommen werden") richteten sich nach den jeweils aktuellen und im Verlauf der Pandemie mehrfach geänderten Vorgaben der „Corona-Verordnung" des Landes und dem jeweiligen Bedarf der Eltern.

 

Frage:

Wie erfolgte während der Einschränkungen des Kita-Betriebs die Information der betroffenen Eltern über den jeweils aktuellen Sachstand von den einzelnen Einrichtungen und / oder der Stadt Seesen?

 

Antwort:

Die Information von betroffenen Eltern bzw. die Beantwortung von Fragen erfolgte über sichergestellte telefonische Erreichbarkeiten der Kitas/der Leitungen, das Servicetelefon der Stadt Seesen oder direkt durch telefonische Auskünfte von Mitarbeitern/innen der Stadt­verwaltung.

Frage:

Welche Maßnahmen wurden von der Stadt Seesen und / oder den einzelnen Einrichtungen ergriffen, um Kinder aus prekären Verhältnissen zu schützen und einer Kindes­wohl­gefährdung vorzubeugen?

Antwort:

Kontakt mit dem Jugendamt des Landkreises Goslar bzw. direkte Information vom Jugendamt an die jeweilige Einrichtung; Aufnahme betroffener Kinder in der Notbetreuung.

Frage:

Welche Lernangebote wurden von den einzelnen Ein­rich­tungen gemacht, aufgeschlüsselt nach:

  • dem allgemeinen Bildungsauftrag,

  • Kindern mit besonderem Förderbedarf,

  • Vorschulkindern.

Antwort:

Hier gab es in den Einrichtungen verschiedene Angebote, z. B. die Verteilung von Briefen o. ä. mit

  • Beschäftigungsangeboten an die Familien

  • Anleitungen zur Herstellung von Bastelmaterialien, kleinen Experimenten

  • Arbeitsblättern, Mitmachbeschichten, Ausmalblättern, Koch- und Backideen

  • im Alltag integrierten Lernangeboten zu verschiedenen Bildungs- und Förderbereichen

Nachdem die Möglichkeit eröffnet wurde, dass auch Vorschulkinder im Rahmen der Notbetreuung aufgenommen werden konnten, fand in den Einrichtungen zwei Mal in der Woche eine entsprechende Betreuung und Vorschulförderung statt.

Frage:

Wie erfolgte während der Einschränkungen des Kita-Betriebs die Kommunikation mit den Kindern („Wir vermissen Dich!“) von den einzelnen Einrichtungen und / oder der Stadt Seesen?

Antwort:

Die Kommunikation erfolgte durch die Einrichtungen z. B. durch

  • Veröffentlichung eines „Corona-Bilderbuches" durch die Kitas auf der Homepage der Stadt Seesen

  • Verteilung von Familienbriefen

  • Post aus den jeweiligen Gruppen

  • Malaktionen

  • Verteilung von Ostergeschenken

  • Beschenkung von Geburtstagskindern

  • Verteilung von Mappen mit „Aufgaben" und Geschichten

Frage:

Welche Angebote wurden von den einzelnen Einrichtungen zur Wiedereingewöhnung gemacht?

Antwort:

Die Kinder wurden teilweise zeitlich „entzerrt" von den jeweiligen Einrichtungen aufgenommen; Wiedereingewöhnungen waren nicht nötig. 

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