Antrag zur Ortsgestaltung

Zur kommenden Ortsratssitzung stelle ich folgenden Antrag. Der Ortsrat Bredelem möge folgendes beschließen: Der Ortsrat Bredelem beantragt im Rahmen der laufenden Haushaltsgespräche die Sanierung und Neugestaltung des Dorfplatzes sowie ein Beteiligungsverfahren für die Gestaltung desselben durch die Einwohner und Einwohnerinnen Bredelems auf das Haushaltsjahr 2023 vorzuziehen, mindestens jedoch für das Jahr 2024 einzuplanen.

Zur Begründung: Der Dorfplatz Bredelem ist der zentrale Platz des Dorfes, an dem das Bredelemer Dorfleben sichtbar und erfahrbar ist. Bibliothek, Jugendraum, Turnhalle, Schießkeller und die Gaststätte „Bierkrug“ bilden das Leben und Engagement der Einwohner*innen an einem Ort ab. Leider ist dieser Ortsowohl baulich als auch optisch in keinem wünschenswerten Zustand. Eine traurige Eiche umrahmt von einer zu groß geratenen Fahrbahn, PKW-Stellflächen im Konflikt mit den Freisitzmöglichkeiten der Gaststätte und ein Geländegefälle das schon so manches Getränk hat aus dem Glas laufen lassen. Diesem Zustand muss dringend begegnet werden! Aufgabe der Kommunalpolitik ist es, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu beeinflussen und zu verbessern, Räume zu entwickeln und das positive Fortschreiten kleiner Ortschaften sicher zu stellen. Wo, wenn nicht auf einem Dorfplatz kann dies umgesetzt werden. Der kleine Ort Bredelem verfügt über einen solchen besonderen Platz, eine Lebensader, an dem sich die ganze Breite des Angebotes wiederfindet. Alt kann hier jung treffen, sportlich trifft auf wissbegierig und gemütlich auf hungrig. Hier entstehen die Kontakte, die Bewegung schaffen und Bewegung schafft Engagement, von dem kleine Orte leben. Wer sonst betreibt Sportangebote, Feuerwehr, Schule und Kindergärten, wenn nicht die Ehrenamtlichen, die sich an diesem Ort treffen? Wir müssen diesen Dorfplatz schnellstmöglich in einen lebens- und liebenswerten Raum entwickeln, von dem Freizeit-, Kultur- und Sportbetrieb genauso profitieren, wie die gesamte Dorfgesellschaft. Die Förderung des Projektes bedeutet eben auch eine ganzheitliche Förderung der dörflichen Gesellschaftsstrukturen im Wettkampf gegen Abwanderungstendenzen in den Dörfern. Im Positionstausch gegen entsprechend hoch veranschlagte Straßenbauprojekte soll die Sanierung und Gestaltung, zumindest der Planungsbeginn, auf das Jahr 2023 vorgezogen werden.

 



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