Andererseits, so Jochen Baldauf weiter, könne er die Verärgerung Wehrmanns gut nachvollziehen. Hatte Wehrmann selber doch durch seinen eigenen Ratsantrag, Frank im Forstbeirat zu belassen, obwohl der gar nicht entlassen worden war, den Stein ins Rollen gebracht. „Wahrscheinlich hätte niemand einen Abwahlantrag gestellt, wäre Wehrmann nicht unnötiger weise vorgeprescht,“ so Baldauf weiter, „so etwas nennt man ein klassisches Eigentor.“
Auch den Vorwurf des Jägerlobbyismus weisen die Grünen zurück. Forstbeiratsmitglied Jantje Samtleben: „Die Welt ist nicht nur schwarz/weiß und auch der Rat lässt sich nicht einzig und alleine in Gutmenschen und Jägerlobbyisten einteilen. Auch wenn das von der Bürgerliste gerne so dargestellt wird.“
Jochen Baldauf bringt es auf den Punkt: „Uns ist es wichtig, dass im Goslarer Stadtwald auch lokal ansässige Jäger jagen dürfen, allerdings unter verschärften Bedingungen wie Politik und Verwaltung es vorgeben und vor allem so, dass der Forst dabei keine Schäden entstehen.“
Dazu sei aber ein Forstbeirat nötig, der praktikable und sachkundig umsetzbare Konzepte für die Stadtforst erarbeitet und begleitet. Professor Frank hat die positive Entwicklung der letzten Jahre mit viel Engagement mitgeprägt wofür ihm Dank gilt. Diese Erfahrung führte dazu, dass die Grünen einen Antrag zur Neuberufung einer oder mehrerer externer Fachleute in den Forstbeirat gestellt haben, dem mit großer Mehrheit im Rat zugestimmt wurde.
„Wir sind optimistisch, dass ein fachkundiger Ersatz für Prof. Frank gefunden wird der vermittelnd und konstruktiv den Beirat unterstützt“ so Jantje Samtleben abschließend.

Fraktionssprecherin Sabine Seifarth, sabine.seifarth@gmail.com
Tel.: 05321- 303140
Anke Berkes, Anke.Berkes@gruene-goslar.de
Weitere Informationen finden sich unter www.gruenepartei42.de
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