Begrüßungsrede von Mathias Schlawitz bei der Aufstellungsversammlung

Guten Morgen zusammen,

wenn ich auf die Tribüne schaue, sehe ich viele bekannte Gesichter. Manche sind schon Jahrzehnte dabei, andere erst ein paar Tage. Was wir alle gemeinsam haben, ist der Wunsch etwas zu verändern, die Welt besser zu machen und so zu gestalten, dass auch unsere Enkel auf einer intakten Erde leben. Für diesen Wunsch, für diesen Willen sich einzubringen, sage ich Euch schon jetzt Danke.

Über mich möchte ich nicht viele Worte verlieren. Ihr kennt mich.

Worüber ich reden möchte, sind wir und unser Motto Goslar wird grüner. Ich sehe schon Eure Gedanken, wir sind doch aber aus Bad Harzburg oder Seesen. Ja das stimmt, auch diese Orte werden grüner. Aber eines verbindet uns. Nämlich das wir alle im Kreis Goslar wohnen und uns hier einbringen. Also Goslar wird grüner. Und natürlich auch alle Orte hier im Kreis.

Was verbirgt sich hinter Goslar wird grüner? Zum einen natürlich ein Rahmenprogramm. Darüber sprechen wir noch am Ende der Veranstaltung. Zum anderen aber, das was ihr leistet.

Ich möchte dazu ein paar Beispiele nennen. In Bad Harzburg habt Ihr eine Veränderungssperre für das Hüttengelände auf den Weg gebracht. Ein Sturm der Entrüstung und die üblichen Anschuldigungen waren die Folge. Wir seien industriefeindlich, wir würden Arbeitsplätze gefährden. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Wir gestalten die Entwicklung mit, wir sichern und schaffen Arbeitsplätze. Und verbinden das mit Umwelt- und Naturschutz.
Die am lautesten protestiert haben, stimmen uns jetzt still und leise zu.

Oder schauen wir nach Braunlage. Dort geht es um ein Tourismusprojekt im Stile des letzten Jahrhunderts. Natürlich wollen wir das nicht in dieser Form. Sondern umweltschonend nachhaltig gestalten. Ich betone noch mal. Gestalten und nicht pauschal gegen alles.

Auch in Goslar lassen sich Beispiele finden. Jahrelang wurden wir belächelt, weil wir PV und Solarthermie auf öffentlichen Gebäuden und bei Neubauten fordern. Kurz vor der Wahl wird das zur Herzenssache einer anderen Partei. Die sich sogar als das neue Grün bezeichnen. Inkl. Grünem Daumen auf Ihrer Liste.

Zum Abschluss noch ein Beispiel für unsere gute Sozialpolitik. Die Vertreter einer ehemaligen Arbeiterpartei lassen sich am 1. Mai mit netter Pose und roten Fahnen vor der Kaiserpfalz ablichten. Wenn man aber mal auf die Listen schaut, sind Gewerkschafter und Betriebsräte mit der Lupe zu suchen. Wenn ich mich hier umsehe, brauche ich keine Lupe. Ich habe nur leider zu wenige Finger zum Zählen.

Ihr seht also, wir wirken schon vor der Wahl. Wie wird es erst nach der Wahl, wenn wir unsere historische Chance nutzen und in allen Stadträten vertreten sind? Dann wird unser Kreis, dann wird Goslar noch grüner.

Vielen Dank



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