GRÜNE Goslar rufen zur Teilnahme an dem Gegenprotest zum AfD-Bundesparteitag auf

„Die AfD vollzieht einen Rechtsruck nach dem anderen. Der Lack ist ab, sie ist eine rassistische und menschenfeindliche Partei, der wir uns am Samstag gesellschaftlich entgegenstellen werden,“ ergänzt Mathias Schlawitz, Grüner Kreisvorsitzender. Die Grünen in Goslar werden ebenso wie das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus nach Braunschweig fahren und Flagge zeigen.

„Die Wahl des Ortes Braunschweig hat die AfD nicht zufällig getroffen. Seit Jahren entwickelt sich dort einen gewaltbereite, rechtsextreme Szene, die jüngst mit Angriffen auf den Sprecher des Braunschweiger Bündnis gegen Rechtsextremismus wieder auf sich aufmerksam machte. Die AfD hofft hier auf fruchtbaren Boden,“ stellt Hamburg fest, die vor ein paar Wochen erst die Staatsanwaltschaft aufforderte, rechtsextreme Straftaten in Braunschweig konsequent zu verfolgen.

„Der Ort ist zudem historisch aufgeladen,“ ergänzt Schlawitz. „Hitler wurde damals in Braunschweig eingebürgert, um Reichskanzler zu werden. Ein Grund mehr, dass am kommenden Samstag viele Menschen auf der Straße der AfD deutlich zeigen, dass sie nichts von ihrer Ideologie der Ausgrenzung halten.“

Mit Blick auf den Polizeieinsatz beim sogenannten Tag der deutschen Zukunft in Goslar ergänzt Hamburg: „Wir wünschen den Einsatzkräften am Wochenende alles Gute bei diesem Großeinsatz und hoffen auf eine besonnene Einsatzstrategie, die Menschen nicht aus einsatztaktischen Gründen in ihrem Recht auf Demonstrationsfreiheit beschränkt.“ Im letzten Jahr wurden in Goslar Busse längere Zeit aufgehalten, um ihr rechtzeitiges Ankommen zu verhindern. Ebenso wurden Busunternehmen angerufen, um vor dem Transport von Demonstranten zu warnen. Dieses Vorgehen führte im Anschluss zu Diskussionen über diese Vorgänge.

Infos zum Demo-Tag: goslar-gegen-rechtsextremismus.de/html/start.php

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